Inhalierbare Suspensionen

Inhalieren ist oft die bevorzugte Methode zur Verabreichung von Arzneimitteln für Lungenkrankheiten und bietet eine Reihe von Vorteilen für Patienten und das Gesundheitspersonal bei der Verabreichung von Impfstoffen und anderen biologischen Arzneimitteln.

Der Wirkstoff vieler inhalierbarer Produkte wie Medikamente gegen Asthma wirkt auf die Muskelzellen der Lungenwege ein. Diese medikamentöse Behandlung kann jedoch ihre Wirksamkeit verlieren, wenn die Partikel im Inhalator aggregieren. Um zu verhindern, dass sich Partikelmassen bei Trockenpulveraerosolen im Mund/Rachenraum - und im Inhalator - ablagern, sollten die dispensierten Partikel einen geometrischen Durchmesser von 1 - 3 µm und eine Massendichte von circa 1 g/cm3 haben.

Inhalierte Arzneimittel werden normalerweise in einem wässrigen System aufgelöst, wie z. B. in einer isotonischen Salzlösung, und bei hohem Druck vernebelt, um zerstäubte Teilchen zu erhalten. Die flüssige Lösung wird bei 500 - 1000 bar in einem einstufigen Prozess durch ein Homogenisierungsventil gepumpt, wobei halbfeste Teilchen in der Flüssigkeit dispergiert werden.

Die Hochdruck-Homogenisierung ermöglicht die Reduzierung von großen Teilchen auf eine Durchschnittsgröße und macht die Suspension dank der verringerten Sedimentationsgeschwindigkeit stabiler. Außerdem beseitigt sie das biologische Risiko, sorgt für eine bessere Toleranz gegenüber Reizstoffen und verbessert die Klarheit und Transparenz des verarbeiteten Produkts.

Neben einer umfangreichen Reihe an Homogenisatoren bietet GEA auch Lösungen für das Mischen des Produktionsmaßstabs, Vermengen, Sprühtrocknung und Mikronisierung für die Herstellung inhalierbarer Produkte, sowie zusätzlich ein unvergleichbares Kompetenzniveau bei der Erstellung und Auslegung einer geeigneten Anlage: von der Größe der Gefäße bis zu den Ventilen und 3D P&IDs und von F&E bis zur Serienherstellung.