Herstellung von monoklonalen Antikörpern (mAbs)

GEA ist ein führender Spezialist im Bereich der Prozessausrüstungen für die Flüssigkeitsverarbeitung und Dosierung für die pharmazeutische und Biotechnologie-Industrie. Dazu gehören auch Fermentationsanlagen für die Herstellung von Produkten vor monoklonalen Antikörpern (mAbs) für Diagnose- und Therapiezwecke.

Monoklonale Antikörper werden für zielgerichtete Therapien eingesetzt, weil sie spezifische Proteine an die Zelloberfläche binden können. Die erfolgreich zur Behandlung von Krebs, Tumoren und anderen schweren Krankheiten eingesetzten mAbs sind - verglichen mit anderen biopharmazeutischen Produkten - große Proteine, die relativ hohe Verabreichungsdosen erfordern und normalerweise großvolumige Herstellungsausrüstungen/-systeme und Einrichtungen benötigen. GEA bietet Herstellungssysteme, bei denen die monoklonalen Antikörper in hochmodernen Bioreaktoren aus Edelstahl von spezifischen Zellkulturen hergestellt werden.

Von der Kultur zur Ernte

Das Zellkulturverfahren erfolgt in verschiedenen Stufen, beginnend mit 10 l Präkulturen, einer anschließenden Kultivierung von Zwischenchargen und einem Endproduktionsvolumen von bis zu 20.000 l. Diese Systeme bestehen aus einem Gefäß, dessen Kernelement ein Rührwerk ist, und Peripheriegeräten wie Temperaturüberwachungssysteme, CIP-Komponenten, Be- und Entlüfungssysteme, Eingabesysteme und automatische Sensoren, Aktoren und die Bedienoberfläche. 

Auch die unterstützenden Prozesse wie Medienaufbereitung und Erntesysteme sind bei GEA erhältlich. Die Prozessintegration der Separatoren und Filter für den Ernteschritt zählt ebenso zum Serviceangebot von GEA. Aufgrund der hohen Empfindlichkeit der Zellen und der notwendigen Bediener- und Produktsicherheit werden alle Systemkomponenten von GEA gemäß den neuesten Standards entwickelt und verfügen über das höchste Qualitätsniveau.