Membranfiltration für hochwertiges Milchpulver

Die Herstellung von Milchpulver gleichbleibend hoher Qualität in der korrekten Zusammensetzung und mit den gewünschten Eigenschaften hängt von optimalen Verarbeitungstechnologien für Flüssigkeiten ab. Dazu gehört auch die Membranfiltration. GEA bietet ein konfigurierbares Portfolio modernster Systeme und Lösungen für Umkehrosmose, Mikrofiltration, Ultrafiltration und Nanofiltration an, das sich perfekt auf die Anforderungen neuer und bestehender Milchpulver-Verarbeitungsanlagen abstimmen lässt. Unsere Kunden wissen, dass sie sich bei GEA auf Branchenkenntnis, technologisches Know-how und Erfahrung in der technischen Umsetzung verlassen können, wenn es um die Optimierung von Milchpulverqualität, Verarbeitung und Anlagenbetrieb, um Effizienzsteigerung, um die Senkung des Energie- und Wasserverbrauchs sowie um Abfall- und Emissionsvermeidung geht.

Von der Entkeimung bis zur Vorkonzentration

Mit den Mikrofiltrationstechnologien von GEA lassen sich Mikroorganismen, Zellen, Sporen und Verunreinigungen mit physikalischen Verfahren aus der Milch entfernen, ohne dass dazu hohe Temperaturen erforderlich sind, die die chemische Zusammensetzung verändern würden. Das Verfahren zur Gewinnung von Permeat durch Ultrafiltration der Milch eignet sich auch zur Milchstandardisierung, zur Optimierung des Proteingehalts in der Milch und zur Produktion von Milchpulver mit einer genau spezifizierten Zusammensetzung.

Die Filtrationstechnologien von GEA können auch zur Optimierung der Betriebs- und Verarbeitungseffizienz sowie zu Kosteneinsparungen beitragen. Durch Installation eines vorgelagerten Umkehrosmosesystems von GEA für eine vorhandene oder neue Eindampfanlage lassen sich in der Milchpulververarbeitung enorme Einsparungen erzielen, indem der Milch oder Molke bereits vor dem Eindampfen Wasser entzogen wird. Auf diese Weise kann die Kapazität bestimmter Eindampfersysteme extrem gesteigert werden. 

Rückgewinnung von Wasser und Reinigungsmitteln

Umkehrosmose- und Nanofiltrationssysteme filtern Flüssigkeiten heraus, die im Wesentlichen aus Wasser bestehen. Wird dieses rückgewonnene Wasser durch ein weiteres GEA Umkehrosmosesystem geleitet und gereinigt, kann es entweder für die Anlagenreinigung oder, falls es auch wärme- oder UV-behandelt wird, direkt als Prozesswasser genutzt werden. 

Um die Reinigungskosten für Anlagen zu senken, können darüber hinaus Nanofiltrationssysteme zur Filterung der Reinigungslösungen aus CIP-Systemen installiert werden. Werden für diesen Zweck Nanofiltrationssysteme eingebaut, lassen sich erhebliche Mengen kostspieliger Reinigungsmittel wie Natriumhydroxid (Natronlauge) oder Salpetersäure wiedergewinnen.