Dank des fundierten Fachwissens von GEA, was die Sprühtrocknung und Arzneimittelformulierung betrifft, können die aerodynamischen Partikelgrößen und Fließeigenschaften präzise beeinflusst werden. Dadurch ist es heutzutage einfacher als je zuvor, freifließende Partikel in kleiner aerodynamischer Größe auf effiziente Weise herzustellen, die für die Inhalation geeignet sind. Als Verabreichungsmethode ist die Inhalation besonders für die Kommerzialisierung biologischer Verbindungen, wie Hormone, Peptide und Proteine relevant, die bei oraler Aufnahme einem Zersetzungsrisiko unterliegen.

Von der Formulierung bis zur Herstellung

Die Sprühtrocknung ist der industriell am weitesten genutzte Prozess für die Erzeugung und Trocknung von Partikeln. Sie eignet sich sehr gut für die kontinuierliche Herstellung von Trockensubstanzen in Pulvern, in agglomerierten Partikeln oder aus flüssigen Ausgangsstoffen. Zu den Ausgangsstoffen zählen auch Lösungen, Emulsionen und pumpfähige Suspensionen. Die Methode eignet sich ideal für solche Fälle, in denen das Endprodukt präzisen Qualitätsstandards entsprechen muss, wie bezüglich der Partikelgrößenverteilung, des Restfeuchtegehalts, der Rohdichte und der Partikelmorphologie. 

Sprühtrocknung bietet eine unübertroffene Partikelkontrolle und ermöglicht bisher nicht mögliche Methoden der Verabreichung und molekulare Eigenschaften. Diese Vorteile gestatten die Erforschung bisher nicht möglicher Verabreichungsmethoden und Moleküleigenschaften.

Die Sprühtrocknung ist ein einfaches, schnelles, reproduzierbares und leicht aufstockbares Herstellungsverfahren, das intensiv auf die Verwendung für Verabreichungssysteme pulmonarer Arzneimittel untersucht wurde. Mithilfe dieses Verfahrens können hoch dispergierbare Inhalationspulver von 1–5 μm Größe mit manipulierbarer Partikelmorphologie hergestellt werden. 

Die Sprühtrocknung eignet sich hervorragend für die Herstellung von trockenen inhalierbaren Pulvern mit vordefinierten Spezifikationen für die pulmonare Verabreichung (leichte Partikel von 0,5-3,3 μm Größe für die Lungendeposition in den kleinen Atemwegen). Sprühgetrocknete Partikel können für die Behandlung von Krankheiten wie Asthma, Tuberkulose und Diabetes sowie bei bakteriellen Lungeninfekten eingesetzt werden. Der Hauptvorteil dieser Methode besteht darin, sowohl die Größe als auch die Morphologie der Partikel steuern zu können. Außerdem ist es möglich, sogar wärmeempfindliche Materialien, wie Arzneimittel auf Proteinbasis zu verarbeiten, da es sich um eine besonders sanfte Methode handelt. Dank jüngster Entwicklungen bieten sich auf dem Gebiet der Sprühtrocknung im Labor gänzlich neue Möglichkeiten und bestimmte Schwachpunkte traditioneller Sprühtrockner können eliminiert werden, wie die beschränkte Rückgewinnung. Ferner besteht nun die Möglichkeit, Proben in Milligrammmengen sprühzutrocknen. 

Nutzerspezifisch

Das Sprühtrocknungsverfahren hängt vollständig von der Zusammensetzung des Produkts ab. Manche Produkte lassen sich sehr leicht und andere nur schwer trocknen. In diesem Zusammenhang sollte erwähnt werden, dass die Trockner von GEA speziell so konzipiert und die Prozessparameter speziell so ausgewählt werden, dass folgende Aspekte gewährleistet werden:

  • höchste Produktqualität
  • geringer Energieverbrauch
  • Umweltschutz
  • lange Betriebszeiten zwischen Reinigungszyklen
  • Erfüllung der entsprechenden EU-Richtlinien

Um unsere Konstrukteure bei der Wahl der Sprühtrocknungsparameter zu unterstützen und die Größe des Sprühtrockners dementsprechend auszuwählen, kommt unsere DRYNETICS™-Methode zur Anwendung. 

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