Versuchs- und Testanlagen Membranfiltrations-Versuchsanlage T

Die Membranfiltrations-Versuchsanlage Modell T von GEA ist eine Versuchsanlage in kleinem Maßstab für die Anwendungsentwicklung der keramischen Mikrofiltration und Ultrafiltration.

Die Anlage kann für die Evaluierung der Abscheidungseigenschaften von bis zu drei verschiedenen Membranporositäten parallel konfiguriert werden oder für die Optimierung der Prozessparameter genutzt werden, sobald eine spezielle Porosität der Membran festgelegt ist. Modell T ist speziell für sehr präzise Abscheidungen mit hochmodernen, gradientbeschichteten Keramikmembranen ausgestattet, die unter engmaschig kontrolliertem Transmembrandruck arbeiten. Alternativ kann es für konventionellere Keramikmembranfiltrations-Anwendungen eingesetzt werden. Das ausgeklügelte Design des Regelungssystems erlaubt die praktische Einstellung einer Vielzahl von Prozessvariablen einschließlich Querstromgeschwindigkeit, Betriebsdruck, Temperatur und Transmembrandruck, wodurch die Anlage besonders geeignet für komplexe molekulare Abscheidungen ist.

Membranfiltrations-Versuchsanlage Modell T

Standardmerkmale

  • Behälter mit 115 Liter Fassungsvermögen
  • Einzel-Keramikgehäuse, 0,2 bis 0,5 m2 Membranfläche
  • Speisepumpe Kreiskolbenpumpe mit VFD-Motor mit 0,75 kW
  • Rezirkulationspumpe, Kreiselpumpe mit Motor 3,5 kW
  • Röhrenwärmetauscher
  • Druckanzeigen, Zufuhr und Rezirkulation
  • Temperaturanzeige
  • Magnetisch-induktive Durchflussmesser für Retentat- und Permeatströme
  • Montage auf Edelstahlrohrrahmen mit Rollen
  • Steuerschrank

Einzigartige Merkmale

  • Design und Herstellung unter Nutzung der Vorteile der dritten Generation gradientenbeschichteter Keramikmembranen
  • Exzellente Skalierfähigkeiten und präzise Simulation der Produktionmaßstabs
  • Flexibles Regelschema für einfache und breite Variabilität der wichtigsten Prozessparameter
  • Automatisches Regelschema für den Dauerbetrieb und eine automatische CIP-Reinigung

Betriebsbedingungen

  • Druck bis zu 100 psi (7 bar)
  • Temperatur bis zu 180 °F (80 °C)
  • Durchfluss bis 5 gpm (1,1 m3/h)

Zusatzfunktionen

  • Dreistöckiges Gehäuse mit individuellen Permeatentnahmen
  • Das größere Modul kann bis zu 1,5 m2 Membranfläche aufweisen
  • Dampfsterilisation
  • Elektrische Konstruktion speziell für den Gefahrenbereich

Anforderungen an die Komponenten

  • Platzbedarf 1,5m x 2,m x 2,5m
  • Transportgewicht 1.200 kg (2400 lbs.)
  • Spannung/ph 440 V, 3-phasig
  • Gesamtleistung 4,5 kW
  • Armatur für Speiseleitung 1 1/2 Zoll TC
  • CIP-Armatur 1 1/2 Zoll TC
  • CIP-Durchfluss 1.100 - 2.200 l/h
  • Entleerungsarmatur 1 1/2 Zoll TC
  • Tankentleerung 1 1/2 Zoll TC
  • Produktaustritte 1 1/2 Zoll TC, FLEX
  • Sperrwasser Eintritt n. z.
  • Sperrwasser Austritt n. z.
  • Sperrwasserdurchfluss n. z.
  • Kühlung Eintritt 3/4 Zoll NPT
  • Kühlung Austritt 3/2 Zoll NPT
  • Durchfluss Kühlmedium 1.150 l/h
  • Dampf Eintritt 3/4 Zoll NPT
  • Dampf Austritt 3/2 Zoll NPT
  • Dampfanforderg. bis 45 kg/h, 3,5 bar
  • Luft Eintritt 1/4 Zoll POLY
  • Luftanforderg. 5,5 Bar, 3,2 Nm3/hr
  • Auf Rollen montiert JA

Hinweise

  1. Der angegebene CIP-Durchfluss ist für den Betrieb nicht erforderlich; allerdings lassen sich mit größeren Durchflussraten ein leichterer Betrieb und eine schnellere Spülung erzielen.
  2. Der Einsatz von Kühlwasser und Dampf hängt größtenteils von den speziellen Prozessbedingungen ab. Oft wird Dampf nur für die CIP verwendet. Die aufgelisteten Anforderungen wurden bewusst breit gehalten.
  3. Ist nur ein einzelner Wärmetauscher installiert, müssen die Anschlüsse getauscht oder spezielle Ventile für die Heizungs- oder Kühlungsoption installiert werden.
  4. Die Luftzufuhr muss für einen korrekten Betrieb stets mindestens 5,5 bar betragen. Der tatsächliche Luftverbrauch ist begrenzt und wird für den Betrieb der Niveau- und Temperaturregelung und andere Automatikventile eingesetzt.
  5. Abflüsse müssen so ausgelegt sein, dass sie die zu erwartenden Austragsmengen aufnehmen können.
  6. Mit den Anlagen werden verschiedene Verschraubungen geliefert. Sie können auf Rohranschlüsse geschweißt, in Schläuche gespannt oder auf andere Weise nach Bedarf modifiziert werden als Unterstützung beim Koppeln der Anlage.
  7. Die Stromversorgung zum Schaltschrank liegt in der Verantwortung des Mieters/Käufers.
  8. Aufgrund der Beschränkungen der Frequenzumrichter muss die Eingangsspannung wie angegeben eingehalten werden. Bei Spannungsunterschieden muss ein externer Transformator eingebunden werden. Je nach Verfügbarkeit kann GEA einen Transformator mit dem System mitliefern. Nähere Informationen zur Mietzeit auf Anfrage.