GEA Technologie für Emissionskontrolle GEA Löschturm

Abgasreinigung mit dem GEA Löschturm

Die Schnellkühlung beim Quenchen von Gasströmen wird in der verarbeitenden Industrie im Rahmen zahlreicher wesentlicher Anwendungen genutzt. Die Auswahl und Größenbestimmung der Sprühdüsen gehört bei der Anlagenplanung zu den kritischsten Entscheidungen. Die Bauform der Löschtürme von GEA besteht aus einem offenen Kessel, in den Flüssigkeiten gesprüht werden, die mit dem Gas in Kontakt kommen. Das Gas tritt durch eine Seitendüse unten am Turm ein und strömt entgegen dem Strom der von oben in den Turm gesprühten Flüssigkeit nach oben. Sobald das Gas den oberen Gasauslass erreicht hat, hat es sich bereits auf seine adiabatische Sättigungstemperatur abgekühlt.

Merkmale

  • Gemauertes Gehäuse mit Spezialziegeln an der Schnittstelle zwischen Trocken- und Nasszone
  • Zusätzliche Kohlenstoffziegel im Falle von hohen Fluoranteilen
  • Bauform mit offenem Querschnitt -> kein Verstopfungsrisiko. 
  • Lange Gasverweilzeit -> Abscheidung von Feinstaub (As2O3, PbSO4, SE, SeO2)
  • Stand-by-Pumpe und Ringleitung mit Düsen
  • Notfallwassersystem

 

Warum Quenching?

Die Entscheidung fällt auf Quenching anstatt des Wärmeaustauschs, weil:

  1. für Wärmeaustauscher großer Platzbedarf herrscht
  2. direkter Kontakt effizienter ist als indirekter Kontakt
  3. auch Feinstaub aus dem Reaktor entfernt wird, der sonst die Austauschrohre zerfressen könnte

Quenching unterscheidet sich von der Kühlung, da:

  1. das Kühlen verhältnismäßig mehr Zeit in Anspruch nimmt
  2. das Kühlen Nebenreaktionen nicht vollständig aufhalten kann
  3. im Quencher die Bildung von Nebenprodukten komplett aufgehalten wird