Förderleitung für hydraulische Kolbenpumpen

Zubehör und Optionen für die Verlegung unterirdischer Förderleitungen, um diese zu sichern und vor vorzeitigem Verschleiß zu schützen.

GEA stellt verschiedene Typen von Verbindungsstücken für eine Schnellmontage von 324 mm (12 ¾ Zoll) und 406 mm (16 Zoll) Förderleitungen her. Ein umfangreiches Angebot an Zubehörteilen wie Bogenstücke, Sicherheitsventile, Druckleitungen und Rückschlagklappen ermöglichen die Verlegung unterirdischer Förderleitungen unterschiedlicher Ausführungen und Baugrößen passend zu den Anforderungen des Betriebs. Diese Zubehörteile dienen dazu, ein hohes Sicherheitsniveau zu gewährleisten und die Geräte sowie die Förderleitung aus Stahl vor vorzeitigem Verschleiß zu schützen. Im Folgenden erfahren Sie mehr über diese Funktionen.

Opferanoden

Im Erdreich treten elektrische Spannungen sehr geringer Größe auf. Die Stärke der im Boden fließenden Ströme ist von der Bodenart abhängig. Beispielsweise besitzt ein feuchter schwerer Lehmboden eine hohe elektrische Leitfähigkeit und ein trockener grobkörniger Sand ist hingegen praktisch nicht leitfähig.
Die Elektrizität im Boden gelangt in die Stahlförderleitung und durchströmt diese über einen beliebig langen Abschnitt. Beim Austreten der Elektrizität aus der Stahlförderleitung erfolgt eine chemische Reaktion. Diese chemische Reaktion führt zur Korrosion von im Erdboden verlegten Rohrleitungen, die je nach Bodenart in dem Bereich schnell oder langsam ablaufen kann.
GEA empfiehlt die Verwendung einer Opferanode an den Geräten sowie jeweils eine Opferanode alle 36,5 m (120 Fuß) laufende Länge der Stahlförderleitung.

  • Opferanoden sind aus einem Material gefertigt, das schneller als Stahl korrodiert. Sie dienen dazu, Rohrleitungen und Bogenstücke aus Stahl vor Korrosion zu schützen.
  • Die Anoden verbrauchen sich im Laufe vieler Jahre durch Korrosion - an Stelle der Förderleitung.
  • Werden vollständig korrodierte Anoden nicht ersetzt, setzt die Korrosion ihre schädigende Wirkung an der Förderleitung fort.
  • Bei vorschriftsgemäßer Installation können Opferanoden bis zu 20 Jahre halten.

Druckluftspülung

Die Druckluftspülung besteht aus einem vertikalen 152 mm (6 Zoll) Steigrohr aus Stahl mit einem Druckluft-Injektionsventil und einem Druckentlastungsventil. Sie ermöglicht eine tägliche Injektion von Druckluft, um Sandablagerungen aus der Förderleitung auszuspülen.
Das Druckluftspülungs-Steigrohr ist für Ställe mit Sandeinstreu unbedingt erforderlich, um Sandablagerungen mittels Druckluft und einem Strohpfropfen aus der Förderleitung zu entfernen.

  • Alle 60 m (200 Fuß) muss ein Steigrohr installiert werden.
  • Für bestimmte Förderleitungen, bei denen eine erhöhte Verstopfungsgefahr besteht (z. B. enge Bögen, lange Steigungen usw.), sind zusätzliche Steigrohre erforderlich.
  • Ein 152 mm (6 Zoll) Absperrschieber ist notwendig, wenn die Oberkante des Güllebehälters höher als der Verschlussdeckel des Steigrohrs liegt.
  • Erhältlich für Förderleitungen mit 168, 219, 324 und 406 mm (6 5/8 Zoll, 8 5/8 Zoll, 12 3/4 Zoll und 16 Zoll) Durchmesser.

Rückschlagklappen

Die Rückschlagklappen sind Rückschlagventile und werden in zwei Ausführungen angeboten: Als Inline-Ventil und als Auslaufventil. Es wird in das Ende der Förderleitung in der Schachtgrube eingesetzt, um ein Rückströmen der Gülle in die Förderleitung zu verhindern. (Die Abbildung zeigt das Auslaufventil.)
  • Erhältlich für Förderleitungen mit 324 und 406 mm (12 3/4 Zoll und 16 Zoll) Durchmesser.
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