Membranfiltrations-Technologie CIP-Rückgewinnungseinheit

Recycling der Reinigungslösungen

Bei wiederholter Anwendung steigt die Belastung der Reinigungslösungen (hauptsächlich 2-4%ige Natronlauge) durch Verunreinigungen wie Proteine, Zucker und Farbstoffe und müssen ausgetauscht werden. Wird allerdings die von GEA entwickelte Nanofiltration eingesetzt, können diese Lösungen für den fortgesetzten Betrieb gereinigt und regeneriert werden, was Kosten spart und Entsorgung vermeidet.

Die Regeneration dieser CIP-Lösungen wird durch den Einsatz von Membranfiltration bei der normalen Betriebstemperatur der Flüssigkeit (bis zu 70 °C) erreicht. Die kontaminierte CIP-Lösung wird mit Hilfe von Ultrafiltration (UF) in einem Bypass-System zum Hauptlagertank geleitet. Dort werden gelöste kolloidale Verunreinigungen entfernt.

In vielen Fällen können die CIP-Lösungen direkt in einem Nanofiltrationssystem (NF) so aufbereitet werden, dass Verfärbungen und Verunreinigungen mit niedermolekularem Gewicht entfernt werden. Auf diese Weise werden die Verunreinigungen aus der kontaminierten Lösung im Retentat aufkonzentriert, und das gereinigte Permeat (die Natronlauge) kann mit der gleichen Konzentration und Temperatur wie die Einspeisung passieren.

 

Vorzüge und Vorteile

  • Der reduzierte Verlust von Chemikalien spart Kosten und erweitert die Anwendungsintervalle;
  • Geringere Kosten für die Neutralisierung von Abwässern;
  • Reduzierte Energiekosten (Hochtemperaturfiltration);
  • Plug-and-Play-Design für einfache Implementierung in bestehende CIP-Systeme;
  • Standardisiertes modulares Design zur Senkung der Investitionskosten und zur Verbesserung der Investitionsrendite.