Bei aseptischen Doppelkammerventilen handelt es sich um Durchflussregelvorrichtungen für aseptische Verarbeitungsanlagen.

Die integrierte Dampfsperre (ISB) ermöglicht die sichere Trennung beider Produktlinien mithilfe zweier Sitzdichtungen. Je nach Anlagenkomplexität kann das Ventil mit einer (DK), zwei (DDK) oder drei (AXV) sterilen Dampfsperren ausgestattet werden.

Die Klappen wurden speziell für die Verwendung in der Nahrungsmittel-, Milch-, Getränke-, Pharma-, Chemie- und Kosmetikindustrie entwickelt.

Die modulare Bauform erlaubt die Integration derselben in unterschiedlichste Prozessanwendungen. 

  • Betriebstemperaturen von bis zu +150 °C (+302 °F), optional erhöhbar auf +240 °C (+464 °F)
  • CIP- (Cleaning-In-Place) und SIP-Fähigkeit (Sterilizing-In-Place), bis zu +160 °C (+320 °F)
  • Die Zwischenkammer kann mit Kondensat gereinigt werden
  • Die Dampf- und Leckageventile, aus denen die Dampfsperre besteht, sind komplett in den Ventilkörper integriert und ermöglichen so die Abdichtung ohne Toträume.
  • Das Leckageventil des Sterilraums hat einen Ventilhub von 25 mm, sodass partikuläre Produkte ausgeschleust werden können.
  • Die kompakte Bauform erlaubt Ventilverbindungen von geringen Dimensionen.
  • Ein PT-100 Temperaturfühler kann für Überwachungszwecke über das Leckageventil in das Doppelkammerventil integriert werden.