Ein wesentlicher Bestandteil jeder Pulververpackungsanlage ist die Qualitätskontrolle. GEA bietet standardisierte Lösungen für die Verarbeitung von abgefüllten Beuteln in einer Pulververpackungsanlage, während zugleich wichtige Qualitätskontrollvorgänge durchgeführt werden.

GEA Verpackungsanlagen sind so konfiguriert, dass sie die speziellen Anforderungen des Kunden erfüllen. Nachdem der Beutel befüllt und verschlossen wurde, gelangt er zur Beutelfördereinrichtung. Vor der Palettierung wird er verschiedenen Qualitätskontrollen unterzogen.

Pulverförmige Lebensmittel und Molkereiprodukte müssen beispielsweise auf Befolgung der Produktionsvorgaben – wie Gewichtsgenauigkeit oder Verunreinigung – geprüft werden, bevor sie das Endproduktlager erreichen. 

Behälter, die die Gewichts- und Massvorgaben nicht erfüllen, werden ausgeleitet. Eine Bedienperson kann dann Abhilfemaßnahmen ergreifen. Diese beschränken sich in der Regel auf eine Entsorgung oder Wiederaufbereitung des Produkts.

Einen kritischeren Verstoß gegen die Vorgaben stellt eine Verunreinigung mit Fremdkörpern dar. GEA bietet empfindliche, vollintegrierte Metalldetektions- oder Röntgensysteme, die sicherstellen, dass das Endprodukt beim Verlassen der Fertigungsstraße frei von potenziell schädlichen Verunreinigungen ist.

Bei einem positiven Ergebnis stoppt unser integriertes Bandkontrollsystem automatisch den Pulverbefüllvorgang und informiert unverzüglich das zuständige Bedienpersonal, damit Maßnahmen ergriffen werden können.

Die Standardlösungen umfassen Folgendes:
  • Metalldetektoren mit großer Öffnung
  • Röntgenmetalldetektoren
  • automatische Behälterausleitung
  • Codiersysteme
  • Kontrollwaagen
  • Beutel-Ausleiteinheiten
  • Beuteldreh-, -rüttel- und -pressvorrichtungen
Die Vernetzungsoption für Kontrollwaage und Beutelcodiereinrichtung erlaubt sowohl eine Vor-Ort- als auch eine remote Überwachung und Datenanalyse mithilfe des kundeneigenen SCADA-Systems.