Bei kontinuierlichen Prozessen handelt es sich um Prozesse, bei denen Rohmaterialien kontinuierlich in ein System gespeist werden, während das Endprodukt gleichzeitig ebenfalls kontinuierlich am Ende des Prozesses ausgegeben wird. Die Rohmaterialien werden im Gegensatz zu Chargenprozessen in sehr kleinen Mengen und auf kontrollierte Weise verarbeitet, wodurch der Betreiber stets die Kontrolle über kritische Prozessparameter und dementsprechend auch über kritische Produktqualitätseigenschaften hat.

Wir bei GEA sind überzeugt davon, dass die kontinuierliche Verarbeitung die Qualität der pharmazeutischen Endprodukte verbessert: durch die Fokussierung auf Qualität während des gesamten Produktlebenszyklus, nicht nur die an Proben getestete Qualität; und durch perfekte Kenntnis der Leistungsfähigkeit Ihrer Prozesse, die Beeinflussung möglicher Quellen für Variabilität und die Reduzierung der damit verbundenen Risiken.

Unsere Lösung für kontinuierliche Trocknungs- und Partikelverarbeitungsanlagen ist ConsiGma™, eine am Six-Sigma-Managementsystem inspirierte Fertigungsplattform, die unterschiedliche Technologien integriert, um oral verabreichte Solida auf kontinuierliche und wirtschaftliche Weise herzustellen:

  • durch die Sammlung von Informationen während der F&E-Phase in weniger Zeit und mit weniger Produktaufwand
  • durch die Eliminierung riskanter sowie zeit- und produktaufwendiger Erweiterungsmaßnahmen
  • durch die Einführung von Onlinemessungen und Closed-Loop-Regelungen mit dem Ziel der Echtzeitfreigabe (Six-Sigma-Produktion)
  • durch die Integration flexibler Chargengrößen (Just-in-time-Produktion = JIT) und daraus folgende Inventarverringerung
  • durch die Reduzierung der Energiekosten pro Tablette und somit der Umweltauswirkungen