GEA hat sich für seine Neu- und Weiterentwicklungen im Bereich Verpackungs- und Verarbeitungssysteme mit den Kernthemen der Branche auseinandergesetzt: Produktqualität sichern, Anlagenleistung verbessern und erhalten sowie Betriebskosten durch verringerten Ressourcenverbrauch senken. Am Stand stellt GEA eine integrierte Slicer- und Verpackungslinie in einer zweibahnigen Konfiguration zur Verarbeitung von Rohschinken vor. Das Schneiden übernimmt ein GEA DualSlicer, das Verpacken erfolgt auf dem Thermoformer GEA PowerPak, der mit Systemen zur Bildverarbeitung und zum werkzeugfreien Formatwechsel, einem neuen Etikettierer und einem neuem Linienvereiniger ausgestattet ist. Highlight ist das weltweit erste Sauerstoffmesssystem zur hundertprozentigen Qualitätskontrolle von MAP-Verpackungen (Modified Atmosphere Packaging = MAP).

Eine neue Ära für Verpackungen unter Schutzatmosphäre

GEA OxyCheck ist das weltweit erste Inline-Sauerstoffmesssystem, das 100 Prozent aller Schutzgasverpackungen einer Produktion kontrolliert. Dazu wird ein Sensorspot auf den inneren Verpackungsfilm appliziert. Ein Sensor in der Verpackungsanlage wiederum regt die Lumineszenz des Spots auf der Folie an. GEA hat eine Methode entwickelt, die Lichtemission des Sensorspots in Abhängigkeit von der Temperatur in Sauerstoffkonzentration umzurechnen. Neuheit ist: Jede einzelne Verpackung aus der Produktion des Thermoformers wird berührungslos auf Leckagen geprüft, ohne sie wie bis dato üblich mit einer Nadel zu zerstören. Aufwendige Stichprobenkontrollen – bisher für circa ein Prozent der produzierten Verpackungen eingesetzt – entfallen. Da GEA OxyCheck zerstörungsfrei arbeitet, bleiben Folie und Versiegelung intakt, Produkt und Material gehen nicht verloren. Weil nur einwandfreie Verpackungen in die Lieferkette gelangen, kann GEA kostspieligen Rückrufaktionen für gesamte Chargen entgegenwirken. Auf Anfrage sind weitere Informationen zu dieser Weltneuheit erhältlich.

Bildverarbeitungssystem zur Qualitätskontrolle

Ebenfalls zu einer besseren Qualitätskontrolle trägt das neue für GEA PowerPak entwickelte Bildverarbeitungssystem bei. Es erkennt Verpackungen ohne oder mit falsch bedrucktem Etikett, indem es sie mit einem Originalmuster vergleicht. Darüber hinaus überprüft es, ob die Verpackung korrekt befüllt und die Siegelkante durch das Produkt verunreinigt ist. Dieses hochauflösende Bildverarbeitungssystem wird auf dem GEA PowerPak hinter dem GEA TiroLabel Etikettierer eingesetzt, bevor die Verpackungen separiert werden.

Schneller und kompakter – die neue Generation der GEA TiroLabel-Etikettierer

Die Tiefziehmaschine GEA PowerPak ist außerdem mit der jüngsten Generation des Etikettierers GEA TiroLabel ausgestattet. Dieser arbeitet mit dem neuen patentierten Motor-Finger-System von GEA, das Etiketten gleichzeitig auf der Oberfolie und Unterfolie positioniert. Ein klarer Mehrwert für die Kunden: Viele Anwendungen benötigen dadurch nur noch einen statt zwei Etikettierer, die Investitionskosten für Etikettierer und Thermoformer sinken. Hinzu kommt, dass beide Geräte weniger Platz benötigen: Ersteres wird durch einen integrierten Schaltkasten kompakter, letzteres bis zu zwei Meter kürzer. Hersteller können den freigewordenen Raum in der Produktion nun anders nutzen. 

Im Vergleich zur Vorgängergeneration profitieren Kunden von der schnelleren Verarbeitung bei geringerem Energieverbrauch: GEA hat die effektive Geschwindigkeit des GEA TiroLabel um bis zu 25 Prozent gesteigert, indem die maximale Hubzahl von 40 auf 50 erhöht wurde. Die Geschwindigkeit hängt zudem nicht mehr vom Druckformat ab. Der größere 7-Zoll-Touchscreen ermöglicht es, Druckformate leichter zu ändern, Fehlbedienung wird vermieden.

Werkzeugfreier Formatwechsel auf GEA PowerPak

Das bedienerfreundliche System GEA PowerChange ermöglicht den Wechsel des oberen und unteren Werkzeugs der Form- und Siegelstation ohne Spezialwerkzeuge. Lösen und Fixieren erfolgt ohne Pneumatik-, Hydraulik- oder Elektroantrieb mit Vorzugslängen bis zu 800 Millimeter – ein einfaches, schnelles und zuverlässiges Verfahren, das in der Regel 45 bis 50 Prozent schnellere Formatwechsel auf dem Thermoformer ermöglicht. Darüber hinaus optimiert es den Zugang zu allen Teilen des Werkzeugs zu Revisions-, Prüf- oder Reinigungszwecken und vereinfacht das Verändern der Ziehtiefe, also der Verpackungshöhe sowie der Anzahl der Verpackungsreihen. Die Werkzeugoberteile sind durch Scharniere schwenkbar und verbleiben auf der Maschine. 

Neues Pick- und Place-System am Linienende

Bei GEA CombiPick handelt es sich um einen kompakten Linienvereiniger, der für Anwendungen mit niedriger bis mittlerer Geschwindigkeit auf dem GEA PowerPak-Thermoformer ausgelegt ist. Er schleust fehlerhafte und leere Verpackungen aus, sodass ausschließlich einwandfreie Produkte über eine einbahnige Auslaufbahn an die nachgeschalteten Maschinen übergeben werden.

GEA Service: Support über den gesamten Lebenszyklus

Ohne den richtigen Service sind selbst hervorragende Anlagen und entsprechende Komponenten nur die Hälfte wert. Mit den Optionen aus dem neuen Service-Konzept „GEA Service – For your continued success“ werden GEA Kunden daher optimal über den gesamten Lebenszyklus ihrer Anlagen und Komponenten hinweg betreut: von der Projektierung, Montage und Inbetriebnahme bis hin zur Erhaltung und Steigerung der Anlagen und Equipmentleistung beim Kunden.

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