GEA stellt auf der drinktec 2017 (Halle A3/ Stand 313) sein neues aseptisches und inverses Regelventil RVIN vor. Dieser neue Ventiltyp zeichnet sich insbesondere durch die invertierte Gestaltung des Regelkegels aus und eignet sich damit speziell auch für Anwendungsprozesse, bei denen handelsübliche aseptische Hubventile mit dem Produktfluss schließen müssten.

Wie bei allen Komponenten für aseptische Prozesse galt es auch bei der Entwicklung dieses inversen Regelventils höchste Qualitäts- und Sicherheitsanforderungen zu erfüllen. Deswegen basiert das RVIN Regelventil auf der bewährten GEA Aseptomag® Ventilbaureihe und deren modularen Baukasten. Ein verschweißter Metallfaltenbalg bildet hierbei das Herzstück, dichtet den Produktraum hermetisch gegenüber der Atmosphäre ab und ermöglicht damit maximale Produktsicherheit.

Neues inverses Regelventil für komplexe Herstellungsprozesse

Aseptische Regelventile dienen der exakten Einstellung und Steuerung von Parametern wie Durchfluss, Druck,

Temperatur oder Füllstand in aseptischen Produktionsanlagen und finden in der Lebensmittel-, Milch- und Getränkeindustrie sowie der chemischen und pharmazeutischen Industrie Anwendung. Im Gegensatz zu herkömmlichen Regelventilen liegt beim inversen Regelventil die Regelkontur auf der vom Faltenbalg abgewandten Seite und lässt sich dadurch auch in Anwendungsprozessen, in dem das Produkt auf der Balgseite in das Ventil eintritt, gegen die Fließrichtung schließen. Die Ventilregelung erfolgt über einen elektropneumatischen Stellungsregler und ermöglicht die präzise Positionierung des Ventiltellers durch Steuerung des pneumatischen Antriebs. Das speziell für dieses neue GEA Regelventil gestaltete einteilige Gehäuse mit zwei Kammern stellt sicher, dass auf der Unterdruckseite keine mechanischen Schnittstellen nach außen die Produktsicherheit gefährden können. „Mit dem neuen Regelventil invers RVIN haben wir eine Lösung geschaffen, mit der sich auch anspruchsvolle Prozesse wie die Produktentlastung in einem Vakuumtank nach erfolgter Dampfinfusion oder Dampfinjektion sicher abbilden lassen“, erklärt Pascal Bär, Produktmanager für die aseptische Ventiltechnik bei GEA.

Ventiltechnik für individuelle Kundenanforderungen

GEA hat eine Kundenanfrage zum Anlass genommen, bestehende Ventillösungen für bestimmte Anlagenteile zu überprüfen und für diese  Prozessumgebung zu optimieren. „In engem Austausch mit einem namhaften Kunden aus der Lebensmittel- und Getränkeindustrie haben wir mit dem Regelventil invers RVIN einen neuen Ventiltypen konzipiert“, erläutert Pascal Bär. „Die besondere Herausforderung lag darin, dass das Ventil in einem Anlagenbereich eingesetzt wird, in dem auf der Produkteintrittsseite Überdruckverhältnisse und auf der Austrittsseite Unterdruckverhältnisse bestehen. Unser Ziel war es, maximale Prozess- und Produktsicherheit mit einer hohen Wirtschaftlichkeit zu vereinen.“ In enger Zusammenarbeit mit dem Kunden ist es GEA gelungen, das neue Ventil ideal auf die Prozessbedingungen abzustimmen und dabei trotzdem viele Bauteile aus dem bestehenden GEA Aseptomag® Baukasten einzusetzen. „Unser Kunde hat das inverse Regelventil seit über einem Jahr im Einsatz, ohne in dieser Zeit ein Verschleißteil ersetzen zu müssen. Vergleicht man dies mit dem zuvor üblichen Wartungsintervall von drei Monaten sprechen wir von einer signifikanten Verbesserung und dies bestätigt unser Bestreben, nah am Kunden und an der Applikation zu sein.“

Wie bei GEA Ventiltechnik üblich, genügen die eingesetzten Materialien in Produktkontakt allen gängigen Standards wie beispielsweise der FDA 21 CFR § 177.2600 und der EG 10/2011 als Teil der EG 1935/2004. Darüber hinaus legt GEA großen Wert auf die hygienische Gestaltung seiner Komponenten.

Erfahren Sie mehr über das neue aseptische und inverse Regelventil RVIN auf der drinktec 2017 (Halle A3/Stand 313). 

Zurück