Durch die neue Partnerschaft von GEA und dem Research Center for Pharmaceutical Engineering (RCPE) können kontinuierliche Produktionstechnologien industriell jetzt noch besser und schneller umgesetzt werden.

Die Zusammenarbeit zwischen GEA als Systemanbieter von Prozesstechnik und Komponenten für anspruchsvolle Produktionsverfahren und dem RCPE in Graz (Österreich), einem Spezialisten für Prozess- und Produktoptimierung, hilft Pharmaunternehmen, den behördlichen Anmeldungsprozess zu vereinfachen Abläufe zu verkürzen, Risiken zu verringern und die gesamte Medikamentenentwicklung von F&E über den Technologietransfer bis hin zur kommerziellen Produktion zu beschleunigen.

Die Partnerschaft dient als Anlaufstelle für Verfahrenstechnologie, Knowhow in Entwicklung und Materialwissenschaften, sowie in der Simulation und Modellierung, um die Integration und Anwendung der Verfahrenstechnologien und Anlagenabläufe für die Herstellung fester oraler Darreichungsformen (Oral Solid Dosage; OSD) zu optimieren. 

"Mit Investitionen, Forschung und Erfahrung aus über 10 Jahren ist GEA ein Vorreiter in der Entwicklung führender Technologien, die einen kontinuierlichen Prozess in der Pharmabranche möglich machen. Ich bin sicher, dass wir unseren Kunden dank unserer einzigartigen Vergangenheit und Erfahrung in der Verarbeitung von OSDs – von Tabletten über Pellets bis hin zu MUPS (Multiple Unit Pellet System) – sowie unserer erprobten Technologien auch in Zukunft helfen können, ihre Produkte schneller und kostengünstiger auf den Markt zu bringen", sagt Phil Gabb, Leiter Solid Dosage Sales Support bei GEA.

RCPE konzentriert sich vor allem auf die Entwicklung neuer Medikamentenabgabesysteme und die entsprechenden Produktionsverfahren sowie deren Überwachung. Anwendungsorientierte Forschungs- und Entwicklungsprojekte werden in Zusammenarbeit mit industriellen und wissenschaftlichen Partnern ausgeführt, um die Umsetzung von kontinuierlichen Produktionssystemen zu vereinfachen.

Massimo Bresciani, Executive Director Scientific Operations & Business Development bei RCPEs, sagt: “Wir sind stolz auf unsere Zusammenarbeit mit GEA und gehen sie mit voller Energie an. Es ist eine einzigartige Gelegenheit, um unseren Auftrag im Bereich der modernen Produktionswissenschaften, und insbesondere der kontinuierlichen Fertigung, weiter auszubauen. Indem wir unsere Erfahrung und Präsenz in der Branche zusammenführen, können GEA und RCPE Pharmaunternehmen effektiver dabei unterstützen, innovative kontinuierliche Produktionslösungen umzusetzen und die behördlichen Anforderungen dabei vollends zu erfüllen."

Frans K.A. Maas, Vice President APC Pharma Solids bei GEA, fügt hinzu: "Die Zusammenarbeit mit RCPE ist ein weiterer Schritt zur Erweiterung unseres Ökosystems. Dabei wird gleichzeitig das Risiko bei der Umstellung von chargenbasierter zu kontinuierlicher Produktion verringert und Mehrwert für den Pharmasektor geschaffen. Durch unsere Zusammenarbeit mit akademischen Organisationen wie RCPE wollen wir sichere Medikamente effizienter und kostengünstiger auf den Markt bringen, sodass alle Menschen auf der Welt Zugang zu den wirksamsten pharmazeutischen Produkten erhalten können."

Über das RCPE

Gemeinsam mit den Global Players der Pharmaindustrie betreibt das K1-Kompetenzentrum RCPE mit dem neuen Geschäftsfeld CC FLOW Spitzenforschung im Bereich der Prozess- und Produktoptimierung. Die Schwerpunkte umfassen die Entwicklung neuer Darreichungsformen für Medikamente sowie die zugehörigen Produktionsprozesse und deren Überwachung. Neben einem erfahrenen interdisziplinären und internationalen Team sind die hervorragenden Leistungen des Zentrums auf die Nähe zu den Grazer Universitäten zurückzuführen. Als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Industrie bietet das RCPE wirtschaftsnahe Forschung am State of the Art an. Das RCPE befindet sich im Eigentum der TU Graz (65%), der KF Universität Graz (20%) und der Joanneum Research GmbH (15%). Weitere Informationen finden Sie im Internet unter rcpe.at. 

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