Auf der BrauBeviale 2016 in Nürnberg stellte GEA der Getränkewirtschaft die Neuheiten des Jahres ebenso vor wie Technologien, die Standards in der Branche setzen. In enger Zusammenarbeit mit der Industrie erarbeiten die GEA Ingenieure und Verfahrenstechniker maßgeschneiderte Lösungen.

Im Zentrum der Kundenbedürfnisse: hochwertige Produktergebnisse bei absolut zuverlässiger, sicherer Fertigung, Flexibilität gegenüber Nachfrageschwankungen, Verbesserung der eigenen Produktivität bei immer geringeren Betriebskosten und einer nachhaltigen Ökobilanz.

Die Highlights 2016 am GEA Stand:

Der Chargenmischanlage DI-BATCH-F™ mit neuem Rezept-Management-System erlaubt vollständige Kontrolle im Produktionsprozess. Sie verarbeitet Trockenstoffe und Flüssigkeiten zu einem Fertigsirup oder -getränk. Besonderheit ist, dass Teilmengen aus Gebinden mittels einer Sauglanze und eines Behälters auf Wiegezellen entnehmbar sind. Hersteller werden dadurch flexibler in den Produktionsmengen und erhalten die Möglichkeit, Grundstoffe variabel hinsichtlich der Gebindegröße zu beschaffen.

Auf sehr großes Kundeninteresse stießen die GEA “Plug & Brew” Skids mit Separator für das Trendprodukt Craft Beer. Diese Kompaktanlagen sind multifunktional und für Produktionsmengen von 1.000 bis 100.000 Hektoliter im Jahr ausgelegt. GEA bietet Craft-Brauereien mit den effizienten Plug & Brew-Anlagen maßgeschneiderte Lösungen, um mit bester Produktqualität am Markt erfolgreich zu sein. Das Separator-Skid verringert die Produktionsdauer um bis zu 30 Prozent – bei bis zu zehn Prozent mehr Ausbeute. Die platzsparenden Anlagen werden fertig verrohrt und montiert in vier Baugrößen geliefert und sind sofort einsatzbereit. 

Mit der Markteinführung von GEA rotoramic bietet GEA einen neuen, energiesparenden Filter mit Keramikmembranscheiben, mit dem Bier aus Überschusshefe rückgewonnen oder Retentat bei der Fruchtsaftfiltration aufbereitet werden kann. Der Keramik-Cross-Flow-Filter verbraucht zirka 75 Prozent weniger Energie als herkömmliche Cross-Flow-Verfahren. Brauereien und Fruchtsafthersteller erreichen eine maximale Ausbeute bei schonender Produktbehandlung ohne Qualitätsabstriche.

Für die Herstellung von qualitativ hochwertigen alkoholfreien Bieren hat GEA die Umkehrosmose mit Membranfiltration zur Entalkoholisierung entwickelt: Verfügbar sind die modular aufgebauten und für die Chargenverarbeitung optimierten Kompaktanlagen für Kapazitäten von 2,5 bis zehn Hektolitern pro Stunde. Die Automatisierung sorgt für hohe Prozesssicherheit und geringen Wartungsaufwand.

GEA hat als Technologie für die Kalthopfung den HOPSTAR™ Dry entwickelt. Er steht nun als neues anschlussfertiges Modul zur Verfügung und ermöglicht Dosierungen von 200 bis 600 Gramm je Hektoliter. Hierbei lassen sich in einem gesonderten Prozess Hopfenpellets mit Bier extrahieren. Mit der dabei entstehenden angereicherten Flüssigkeit können dem Bier spezielle Hopfenaromen verliehen werden. 

GEA hat seit dem vergangenen Jahr sein Hygienepumpen-Angebot neu aufgestellt und in der GEA SMARTPUMP Linie für Standardkonfigurationen sowie der GEA VARIPUMP Linie zusammengefasst. Letztere ist für anspruchsvolle Applikationen wie in der Biotechnologie, Pharma- und Milchwirtschaft optimiert und bietet höchste Flexibilität im Einsatz. Die Pumpen zeichnen sich generell durch eine hohe Oberflächengüte und vollständig porenfreies Material im produktberührten Bereich aus. Ergebnis der intensiven Kooperation ist die neue Serie GEA Hilge HYGIA.

Kurz vor der Messe fiel auch der Startschuss für das neue Service-KonzeptGEA Service – For your continued success“, mit dem GEA seine Kunden über den gesamten Lebenszyklus ihrer Anlagen und Komponenten hinweg betreut: von der Projektierung, Montage und Inbetriebnahme bis hin zur Erhaltung und Steigerung der Anlagen- und Equipmentleistung beim Kunden.

Sein umfangreiches Leistungsangebot rund um die Getränke- und Liquid-Food-Produktion wird GEA das nächste Mal zur Weltleitmesse drinktec ausstellen, die vom 11. bis zum 15. September 2017 in München stattfindet.

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