Industrielle und kommunale Abwässer kosten-, umwelt- und ressourcenschonend aufzubereiten, gehört heute weltweit zu den größten Herausforderungen im Wettbewerb um Marktanteile und Standortvorteile. Dabei steht neben Prozesseffizienz und Produktqualität auch die Senkung des Energieverbrauchs als Kostentreiber für die Anlagen im Fokus der Verantwortlichen.

GEA ist begehrter Premiumpartner im Wachstumsmarkt Wasser-/Abwassermanagement

  • Industrielle und kommunale Abwasseraufbereitung als Faktor für Wettbewerbsfähigkeit
  • Hochkarätiges Partner-Portfolio: Nijhuis Industries, Royal HaskoningDHV, CDEnviro und Cambi 
  • Mit energie- und ressourceneffizienten GEA Dekanter-Technologien auf Erfolgskurs 

GEA präsentiert sich auf der diesjährigen IFAT 2016 in München nicht nur als führender Systemanbieter maßgeschneiderter Dekanter-Lösungen für die Wasser- und Abwasserbehandlung, sondern auch als zertifizierter „preferred supplier" und Premiumpartner innovativer, weltweit agierender Umwelttechnologie-Anbieter aus dem Wachstumsfeld Wassermanagement/Wassertechnologie. Dazu gehören insbesondere GreenTech-Spitzenunternehmen wie die niederländischen Konzerne Nijhuis Industries und Royal HaskoningDHV, die nordirische CDEnviro sowie Cambi aus Norwegen. Das Anwendungsspektrum dieser hochkarätigen GEA Partner reicht von Brauch- und Abwasser über Wasserwiederverwertung und Klärschlammbehandlung bis hin zu „waste-to-value“-Systemen.

„Ausschlaggebend für die Wahl von GEA als zertifizierter „preferred supplier" bzw. Premiumpartner waren unser Prozess-Know-how, die hohe Produktqualität unserer Dekanter-Technologie sowie unser weltweites Sales- und Servicenetzwerk", sagt Joost Vliegen, Director Product Management Environmental Technology der GEA. „Das gewährleistet unseren Partnern und deren Kunden eine sichere Investition und einen schnellen Return on Investment über den gesamten Maschinen- und Anlagenlebenszyklus."

GEA weltweit erster „preferred supplier" für Nereda®-Verfahren von Royal HaskoningDHV

Der Global Player Royal HaskoningDHV setzt bei seinem natürlichen Abwasseraufbereitungsverfahren Nereda®, das die herkömmliche kommunale und industrielle Abwasseraufbereitung weltweit revolutioniert hat, auf Dekanter-Technologie von GEA. Die Vertragspartner unterzeichneten im November 2015 einen Kooperationsvertrag, der GEA den Status als „preferred supplier" für die Dekanter-basierte Sekundärschlammentwässerung beim Nereda®-Verfahren sichert. Zum Einsatz kommen waterMaster-Dekanter der GEA ecoforce-Serie, die mit ihrer hohen Schlammentwässerungseffizienz sowie ihren energiesparenden Antriebs-, Steuerungs- und Regelsystemen für deutlich reduzierte Betriebskosten sorgen. Zur Vereinbarung mit Royal HaskoningDHV gehört auch eine intensive Zusammenarbeit bei Forschung und Entwicklung, um das bereits auf allen Kontinenten erfolgreich eingesetzte Nereda®-Verfahren auch weiterhin kontinuierlich im Sinne des Kunden zu optimieren. Erstes Resultat dieser intensiven Zusammenarbeit: eine um 10-15% höhere Entwässerungsfähigkeit von Überschussschlamm – und somit eine wesentliche Kostenersparnis für jede Kläranlage. 

Kooperationspartnerschaft Cambi und GEA mit glänzenden Perspektiven

Mit dem thermischen Hydrolyse-Prozess (THP) von Cambi unter Einsatz von GEA Dekantern ist eine hocheffiziente Technologie für kosteneinsparende Abwasseraufbereitung weltweit weiter auf Erfolgskurs. Zentraler Baustein des vom norwegischen Unternehmen Cambi entwickelten THP-Systems: Die deutliche Verbesserung der anaeroben Faulung von Klärschlamm durch eine optimierte thermische Hydrolyse – mit erhöhter Faulgeschwindigkeit und verkürzter Schlammverweilzeit im Faulturm. Dafür sind die hochpräzisen Maschinenleistungen der GEA Dekanter bei der Klärschlammbehandlung unerlässlich, u. a. mit einem automatisch gesteuerten konstanten Austrag von 16,5 Prozent Trockensubstanz (TS) in der Vorentwässerung sowie einer maximalen Trockensubstanz in der finalen Entwässerung des ausgefaulten Schlamms von 30 bis 35 Prozent. Das Ergebnis: Mit gleicher Faulturm-Kapazität kann so mit THP eine bis zu 40 Prozent größere Klärschlammmenge verarbeitet werden. Damit entfallen teure Investitionskosten für zusätzliche Faultürme und das reduzierte Faulschlammvolumen spart teure Entsorgungskosten. Die jährlichen Einsparungen pro Anlage können dabei in Summe die Millionengrenze übertreffen.

Bis Ende 2017 wird das THP-System in insgesamt 54 Abwasseraufbereitungsanlagen in rund 20 Ländern zum Einsatz kommen, davon über 30 Großanlagen mit einem Einwohnergleichwert von mehr als 500.000 EW. GEA verfügt damit branchenweit über die größte Erfahrung mit dem THP-Verfahren für die Klärschlammbehandlung und arbeitet hier mit Cambi kontinuierlich an Verfahrensoptimierungen und weiteren Innovationen. Unter dem Strich bietet die erfolgreiche Kooperationspartnerschaft von Cambi und GEA auch weiterhin glänzende Perspektiven im Megamarkt Abwasseraufbereitung.

Hauptlieferant und „preferred supplier" für Nijhuis Industries

Die niederländische Nijhuis Industries ist auf die Planung, Herstellung und schlüsselfertige Lieferung von industriellen Abwasserreinigungsanlagen, Recycling-, Gülle- und „waste-to-value“-Projekten spezialisiert. Für das weltweit tätige Unternehmen ist GEA seit rund 20 Jahren als einer der Hauptlieferanten für Dekanter-Equipments tätig, die z. B. für Entsorgungskosten sparende biologische Abwasseraufbereitungsverfahren und die Aufbereitung von Flotationsschlämmen eingesetzt werden. Dazu ist GEA seit vier Jahren „preferred supplier" für das „GENIAAL system" von Nijhuis Industries. Dieses hocheffiziente Verfahren zur Gülle- und Gärresteaufbereitung ist eine intelligente Kombination von zuverlässigen, in der Abwasseraufbereitung vielseitig bewährten GEA Technologien und dem Anwendungs-Know-how von Nijhuis Industries. Durch die höchst mögliche Abtrennung von Feststoffpartikeln aus der Gülle in den ersten Vorbehandlungsstufen durch die GEA Dekanter wird die benötigte Trennung in Fest- und Flüssigphasen vor der anschließenden Flotation (DAF), Ultrafiltration und Umkehrosmose erzielt. Das Ergebnis: Aus der entsorgungsaufwendigen Gülle gewinnt der Anwender neben wiederverwendbarem Wasser (ca. 65 Prozent) einen polymerfreien, phosphatreichen Feststoffkuchen (ca. 15 Prozent) sowie qualitativ hochwertigen Flüssigdünger zurück (ca. 20 Prozent), der reich an Kalium und Stickstoff ist. Eine effiziente, kosten- und ressourcensparende Win-win-Situation für Anwender und Umwelt. 

Zertifizierte Partnerschaft mit CDEnviro

Zu den Kernkompetenzen des internationalen, in Nordirland ansässigen Marktführers CDEnviro gehören Nassaufbereitungsanlagen für verschiedenste industrielle Branchen und Bereiche: z. B Straßen- und Kanalreinigung, Bau- und Abbruchunternehmen oder der Reinigung landwirtschaftlicher Ernteprodukte wie beispielsweise Kartoffeln. Für die Klärung und Entwässerung der dabei aus dem Wasch- und Spülwasser anfallenden Sand- und Lehmschlämme liefert GEA als zertifizierter CDEnviro-Partner die Dekanter-Technologie. Zum Einsatz kommen maßgeschneiderte waterMaster der ecoforce-Serie, die in der finalen Stufe des Aufbereitungssystems die schwankenden Zusammensetzungen der Materialströme prozesssicher verarbeiten. Oder einfach gesagt: Die GEA Dekanter entfernen zuverlässig die entwässerten Feststoffe und führen 99 Prozent des Wasch- und Spülwassers als „sauberes" Wasser für den Neugebrauch in den Anlagenkreislauf zurück. Ein wesentlicher Baustein dafür, dass CDEnviro bis heute weltweit die meisten Nassaufbereitungsanlagen verkauft, installiert und in Betrieb genommen hat.

Mit energie- und ressourceneffizienten GEA Dekanter-Technologien auf Erfolgskurs

„Die äußerst erfolgreichen Partnerschaften der GEA haben neben unserer Kompetenz als Innovations- und Technologieführer mit globalem Sales- und Servicenetzwerk einen weiteren guten Grund: Unsere Partnerunternehmen wissen das Projektmanagement der GEA zu schätzen – als Garant für Professionalität, Kunden- und Termintreue und Prozessoptimierung“, sagt Joost Vliegen. Exzellente Referenzen, um auf der IFAT 2016 in München weitere Partnerschaften und Kooperationen in der GreenTech-Branche zu generieren und diese mit dem Einsatz energie- und ressourceneffizienter GEA Technologien „made in Germany“ auf Erfolgskurs zu halten.

Die individuell für den Kunden konzipierten Dekanter-Lösungen von GEA entsprechen immer höchsten Industriestandards und gewährleisten die Einhaltung aller geltender Normen und Gesetze – ohne Abstriche bei der Leistungsfähigkeit der Anlagen.

Zurück