Düsseldorf, 17. Mai 2016 – GEA hat auf der IFFA 2016 eine vollautomatische Verpackungslinie mit einem GEA PowerPak Thermoformer für 560 mm Folienbreite, auf dem eine Demoproduktion einer 100g Packung läuft gezeigt. Diese Maschine verfügt außerdem über ein neues Werkzeugwechselsystem, das ohne weitere Hilfsmittel auskommt, eine Vorrichtung zum zerstörungs- und berührungsfreien Messen von Restsauerstoff in Packungen, einen GEA TiroLabel Etikettierer der neuen Generation und ein Kontrollsystem am Linienende, mit dessen Hilfe der Personalbedarf deutlich reduziert werden kann. Darüber hinaus war auf dem GEA Stand das neue Thermoformer-Einstiegsmodell GEA DeltaPak für Verpackungsunternehmen mit kleineren Produktionsmengen zu sehen.

Die Thermoformer-Palette neu definiert

Salamiverpackung

Produktmanager Volker Sassmannshausen erklärt hierzu: „Wir haben die gesamte GEA PowerPak Palette neu definiert, um es unseren Kunden leichter zu machen, einen Thermoformer für ihre spezifische Anwendung zu konfigurieren. Sie wählen die Funktionen aus, die sie benötigen und lassen diejenigen weg, die sie nicht nutzen. Allerdings besteht durch den modularen Aufbau der PowerPak Plattform die Möglichkeit, die meisten Funktionen an der Betriebsstätte nachzurüsten, falls sie in der Zukunft benötigt werden.“

Die GEA PowerPak bietet sehr viele Konfigurationsmöglichkeiten und eignet sich für Produktionslinien mit hohem Durchsatz oder häufigem Produktwechsel.
Der auf dem Stand gezeigte Thermoformer ist für 560 mm Folienbreite ausgelegt. Auf ihm lief eine Produktionsvorführung mit einer 100g Packung, die aus zwei zusammenhängenden mit einer Perforation versehenen Einzelpackungen besteht. Die Maschine ist mit GEA PowerChange, einem neuen Werkzeugwechselsystem ausgestattet, bei dem keine weiteren Hilfsmittel eingesetzt werden müssen, sodass Produktwechsel schneller und sicherer werden.
Zusätzlich bietet der Thermoformer mit GEA OxyCheck das weltweit erste System für die zerstörungs- und berührungsfreie Messung des Restsauerstoffgehalts in jeder einzelnen Packung inline in der Verpackungsmaschine an, kontaktfrei und ohne dabei die Verpackung zu beschädigen.
Die gezeigte Linienkonfiguration umfasst einen PowerGuide Linienvereiniger und GEA EasyCheck, ein kompaktes Kontrollwiegesystem mit integriertem Metalldetektor. Der GEA EasyCheck erkennt zuverlässig durch Metall kontaminierte Produkte sowie ein inkorrektes Füllgewicht und schleust diese Packungen entsprechend aus.

Neue Generation des Etikettierers GEA TiroLabel

Das Etikettiersystem TiroLabel der neuen Generation ist 25 % schneller und bietet einen höheren Output, da die Taktzeit von 40 auf 50 erhöht wurde. Aufgrund dieser hohen Geschwindigkeit wird statt zwei Etikettierern nur einer benötigt. Entsprechend kann die Linie um bis zu zwei Meter verkürzt werden, was wertvolle Aufstellfläche spart. Der Etikettierer hat einen eigenen Antrieb und Etikettenpuffer, der das Wechseln der Etikettenrollen während des laufenden Betriebs ermöglicht. Zusätzlich wurde der Zugang für den Rollenwechsel verbessert. Der GEA TiroLabel kann über seinen eigenen 7-Zoll-Touchscreen bedient werden, oder über die Steuerung der GEA PowerPak, wobei auf Datensätze für die Etiketten, den Etikettierer und den Thermoformer zugegriffen wird. Der Antrieb arbeitet anstelle von Druckluftzylindern mit Servomotoren, wodurch die hohen Geschwindigkeiten überhaupt erst möglich werden. Darüber hinaus wird das Risiko minimiert, dass Etiketten nicht oder falsch aufgebracht werden.

Automatisierung am Linienende

GEA PowerPak mit EasyGuide und EasyCheck

Durch das Kontrollsystem am Linienende wird der Bedarf an Personal deutlich herabgesetzt. Wie Volker Sassmannshausen erläutert, ist „das Linienende einer der wenigen verbliebenen Bereiche, in denen durch weitere Automatisierung umfangreiche Kosteneinsparungen erzielt werden können. Vorgeschaltete Prozesse wurden bereits automatisiert, während für nachgeschaltete Ausrüstung nach wie vor viel Personal benötigt wird. Unser neues Kontrollsystem am Linienende sorgt hier für Abhilfe und kann Lohnkosten um bis zu 50 % senken“ Das System verwaltet Produktwechsel und Produktionsabläufe und gewährleistet einen reibungslosen Produktionsfluss. Es kann manuell oder automatisch betrieben werden, und der Bediener kann jede Komponente der Linie dezentral oder zentral starten bzw. stoppen.

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