Mit dem GEA CookStar können Dampfgaren, Kochen, Rösten, Räuchern und Trocknen beliebig kombiniert werden. Hierdurch wird der CookStar zum Meister auf dem Gebiet des industriellen Garens.
Vor 25 Jahren kam mit dem GEA CookStar der weltweit erste Ofen in Doppel-Spiralkonfiguration auf den Markt. Seither wurde er kontinuierlich weiterentwickelt und präsentiert sich heute als Drei-Phasen-Spiralofen. Diese einmalige – von GEA patentierte – Konfiguration hat zwischen den Hauptzonen eine zusätzliche Booster / Turbo-Zone. Hier wird mit hoher Geschwindigkeit ein schneller vertikaler Luftstrom zum Rösten, Bräunen oder Trocknen der Produktoberfläche eingesetzt.

Der Mehrwert der Booster-Zone

CookStar
CookStart

Öfen mit horizontaler Luftführung arbeiten mit relativ niedrigen Luftgeschwindigkeiten, da bei einer höheren Geschwindigkeit kleine Produkte in Bewegung geraten und sogar vom Transportband geblasen werden können. Wird ausschließlich ein horizontaler Luftstrom eingesetzt, liegt ein weiterer Nachteil darin, dass die Produkte an den Seiten gebräunt werden, während die Oberfläche weniger stark gebräunt wird. Im CookStar wird das Produkt in der ersten Phase bei geregelten Temperatur- und Taupunktbedingungen mit einem horizontalen Luftstrom behandelt. In der zweiten Phase wird die Produktoberfläche in der Booster / Turbo-Zone mit einem deutlich schnelleren vertikalen Luftstrom (bis zu 35 Meter pro Sekunde – das entspricht der Luftgeschwindigkeit eines Hurrikans) getrocknet oder vorgebräunt. Das Ergebnis ist eine einheitliche Bräunung. In der dritten Garphase wird das Produkt mit einem horizontalen Luftstrom in einer kontrollierten Umgebung fertig gegart und bei Bedarf die Bräunung des Produkts verbessert. Paul Verbruggen, für den CookStar verantwortlicher Produktmanager bei GEA, erklärt: „Die Booster-Zone bietet auch für Produkte, die nicht gebräunt oder geröstet werden müssen, Vorteile. Beispielsweise bei gekühlten panierten Produkten, bei denen Wasseraktivität in Bezug auf längere Haltbarkeit eine wichtige Rolle spielt (organoleptische Eigenschaften), sorgt die Klimaregelung in Kombination mit der Booster-Funktion dafür, dass die Panade exakt den Spezifikationen entspricht und gleichmäßig und effizient gegart wird. Das gleiche trifft auf dampfgegarte Produkte zu.“ 

Kundenorientierte Innovationen

Schritt für Schritt wurden zahlreiche Verbesserungen in puncto Leistung, Vielseitigkeit, Energieeffizienz, Lebensmittelsicherheit, Reinigung und Betriebskosten eingeführt. Neben der Einführung der Booster-Zone mit vertikal strömender Luft waren bei der Weiterentwicklung des CookStar weitere Meilensteine zu verzeichnen. Beispielsweise die verbesserte Luftführung, mit der die Garzeiten verkürzt und das Ergebnis verbessert werden konnte. Oder die Funktion SuperHeatSmoke zum Inline-Räuchern, mit der authentische Räucherprodukte mit gleichmäßiger Färbung und feinem Aroma zubereitet werden – sie kommen sogar für ein Clean Label für Produkte ohne Zusatzstoffe in Frage. Die 3. Generation kombiniert eine effektive Trennung der Hauptzonen des Ofens mit einer aktiven Klimaregelung. Verbruggen weiter: „Eine effiziente Klimaregelung für individuelle Garbedingungen in jeder Zone des Ofens erweitert die Anwendungsmöglichkeiten des Ofens. Mit dieser zusätzlichen Flexibilität können lebensmittelverarbeitende Betriebe künftigen Anforderungen gerecht werden, unabhängig davon, um welches Ausgangsmaterial oder welche Panade es geht. Das gibt in unsicheren Zeiten mehr Sicherheit.“

Qualität, Profitabilität, Vielseitigkeit

„Lebensmittelhersteller denken an die Qualität, Profitabilität und Vielseitigkeit ihrer Endprodukte. Die Maschinen, mit denen sie das erreichen wollen, müssen äußerst zuverlässig und flexibel sein und von einem ausgezeichneten Kundendienst unterstützt werden“, erläuterte Verbruggen weiter. Die unabhängige Temperatur- und Taupunkt-Regelung für jede Zone des Ofens des CookStars der 3. Generation und die aktive Garzonentrennung gewährleisten die erforderliche Flexibilität, um für jedes erdenkliche Produkt ideale Garbedingungen zu schaffen. Die Zuverlässigkeit des GEA CookStar ist wahrlich gut dokumentiert. Die allererste Maschine ist noch immer in Betrieb und weltweit sind nach wie vor 400 weitere Maschinen im Einsatz. „Es geht bei Zuverlässigkeit aber nicht nur um eine lange Lebensdauer. Auch die Betriebszeiten sind wichtig. Hier erreicht der CookStar eine Maschinenverfügbarkeit von mindestens 99 %. Geplante Unterbrechungen zur Reinigung und zum Produktwechsel werden ebenfalls so kurz wie möglich gehalten“, so Verbruggen. 

Regelung der Bedingungen in den Garzonen

Das aktuelle Modell der 3. Generation gestattet extrem unterschiedliche Temperatur- und Taupunktwerte in den Hauptzonen des Ofens. Erreichbar sind diese Unterschiede bei Temperatur (bis zu 150 °C) und Taupunkt (bis zu 50 °C) mithilfe einer aktiven Klimaregelung in Verbindung mit einer vollständigen Trennung der Garzonen. Somit kann der CookStar für jede denkbare Anwendung eingesetzt werden, speziell in Kombination mit der Booster / Turbo-Zone. Ein flaches Temperaturprofil über die gesamte Breite des Transportbands verhindert ein zu starkes Garen und sorgt für eine gleichmäßige Färbung. Durch den Einsatz zweier paralleler Luftströme in jeder Zone des Ofens ist immer noch ein passiver Ausgleich möglich. Ein hoch effizientes System für zahlreiche Anwendungen. 

Leidenschaft, Leistung und Zuverlässigkeit

Paul Verbruggen erklärt: „Die Säulen unseres anhaltenden Erfolgs sind Leidenschaft, Leistung und Zuverlässigkeit. Die überragende Leistung und die einmalige Flexibilität des Systems gestatten es dem Kunden, schnell auf Trends zu reagieren und seine Produkte vom Wettbewerb abzuheben. Und die nachweisliche Zuverlässigkeit der Maschine sorgt für niedrige Betriebskosten und nachhaltige Produktivität.“ 

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