Ob Handels-, Linien- oder Kreuzschifffahrt – in Zeiten volatiler Märkte mit stetig steigendem Kostendruck suchen Schiffsbetreiber und Technical Manager nach effizienten Technologien für einen wirtschaftlicheren Flottenbetrieb. Eine Lösung mit hohem Zukunftspotenzial bietet GEA mit der neuen Steuerungsgeneration GEA IO, präsentiert auf der Marine-Fachmesse SMM 2016 in Hamburg (6. bis 9. September). GEA IO optimiert den Separatoren-Einsatz für die immer anspruchsvolleren Anforderungen an eine ökonomische und ökologische Brennstoff-, Schmieröl- und Wasseraufbereitung an Bord. „Die Stärke von GEA IO liegt in ihrer Flexibilität, mit der Anwender die Fahrweise der GEA-Separatoren den aktuellen Anforderungen anpassen können: Ein Knopfdruck genügt, um z. B. zwischen maximalen Ausbeuten oder Leistungen sowie minimiertem Energieverbrauch oder Hilfsmitteleinsatz zu wählen", erklärt Dipl.-Ing. Sven Jadzinski, Senior Product Sales Manager bei GEA. „Die IO-Steuerung regelt die Zentrifuge dann sofort automatisch auf den gewünschten Zustand ein." Bedient wird GEA IO über eine für den Nutzer selbsterklärende, intuitive Touchscreen-Oberfläche – optional auch per Remote-Zugriff über Tablets oder PCs.

Effizientes Separatoren-Management für die Brennstoff-, Schmieröl- und Wasseraufbereitung

  • Optimierte Steuerungsgeneration – geeignet für Einsatz in der unbemannten autonomen Schifffahrt 
  • Steuerungs-Panel mit selbsterklärender Touchscreen-Bedienung 
  • Bestmöglicher Separatoren-Arbeitsmodus per Knopfdruck wählbar 
  • Remotefähige Steuerung für Fernüberwachung, -steuerung und -wartung 
  • Hohes Maschinenoptimierungspotenzial für unterschiedlichste Einsatzszenarien 
  • Nahtlose Einbindung als Subsystem in zentrale digitale Schiffsführungssysteme 
  • Breite Palette an Assistenzsystemen und Effizienzprogrammen

GEA IO – fit für die Zukunft autonom fahrender Schiffe

Mit der IO-Steuerung ist GEA auch für ein wichtiges Zukunftsthema der Schifffahrt gerüstet: autonom fahrende Schiffe ohne Besatzung. Die Schiffssteuerung übernimmt eine zentrale digitale Führungseinheit an Bord, unterstützt von Subsystemen wie GEA IO. Erste Prototypen haben ihre Testfahrten bereits erfolgreich absolviert. Ein wesentlicher Vorteil: Ohne Schiffscrew werden mindestens 20 Prozent der derzeitigen Betriebskosten durch wegfallende Personalkosten eingespart – ein zentraler Faktor für die Preisbildung insbesondere in der Handelsschifffahrt. Für die nötige Sicherheit wird eine Kontrollzentrale an Land sorgen: Per Satellitenkommunikation übernimmt ein Operator die permanente Überwachung des unbemannten Schiffs. Wenn nötig, kann er auch die Kontrolle übernehmen.

Verlässliches Zusammenspiel der digitalen Systeme

Das technische Zukunftsszenario sieht so aus: Das autonom arbeitende digitale Führungssystem sorgt über ein Sensor-Netzwerk für eine vollautomatische Selbststeuerung des Schiffs. Entscheidend für den reibungslosen Betrieb ist hier die Interaktion mit zuverlässig arbeitenden Subsystemen, z. B. für Navigation und Powermanagement. Hier lässt sich die remotefähige Steuerung GEA IO perfekt in die Separatoren-basierte Brennstoff-, Schmieröl- und Wasseraufbereitung integrieren. Somit werden z. B. die für Motoren gefährlichen Katalysatoren-Rückstände (Cat Fines) bis zu einer Partikelgröße von weniger als 3μm aus dem Schweröl separiert, um die bestmögliche Kraftstoffqualität für einen stabilen und kontinuierlichen Maschinenbetrieb zu gewährleisten.

Remotefähige Steuerung, Überwachung und Wartung

Die IO-Steuerung bietet dank ihrer breiten Palette an Assistenzsystemen und Effizienzprogrammen noch weitere Optionen: Ihre Remotefähigkeit mit Zustandsüberwachung und Diagnose-Tools erlaubt eine einfache, schnelle und sichere Fernwartung der Separatoren von Land aus. Dazu können über die Auswertung der online anfallenden Anlagen- und Betriebsdaten Optimierungspotenziale für künftige Einsatzszenarien identifiziert werden, z. B. um den Energieverbrauch kostensparend zu minimieren. Hier zeigt sich der Vorteil, Zentrifuge und Steuerung als GEA-Komplettlösung zu installieren: Die Flexibilität und Effizienz im Bordbetrieb steigt, ebenso die Sicherheit der Prozesse. Das Ergebnis ist ein nachhaltiges Flottenmanagement mit deutlich verringerten Betriebskosten und Stillstandszeiten. 

„Mit der Vernetzung der Schiffstechnik mit digitalen Informations- und Steuerungssystemen wie GEA IO und deren Einbindung in übergeordnete Systeme inklusive Big-Data-Technologien ist der erfolgreiche Einstieg in die autonome Schifffahrt von morgen erfolgt", sagt Sven Jadzinski. „Auch auf diesem Gebiet arbeiten wir als einer der führenden Marine-Systemanbieter traditionell Hand in Hand mit Klassifizierungsgesellschaften, Motorenherstellern und Werften zusammen." Passend dazu plant GEA für 2017 die Markteinführung einer neuen Zentrifugen- Generation mit revolutionärem Antriebskonzept – ausgestattet mit dem IO-Panel als idealem Steuerungs-Tool.

Zurück