Düsseldorf, 4. Februar 2016 – Der Düsseldorfer Maschinenbaukonzern GEA hat das Geschäftsjahr 2015 trotz der erneuten konjunkturellen Eintrübung erfolgreich abgeschlossen. Die vorläufigen Konzernkennzahlen unterstreichen die solide Performance im abgelaufenen Geschäftsjahr. Hervorzuheben ist, dass GEA nicht zuletzt aufgrund der eingeleiteten bzw. bereits umgesetzten Maßnahmen zur Effizienzsteigerung eine operative Ergebnis-Marge auf neuem Rekordniveau erzielt hat.

Der Auftragseingang lag mit 4.590 Mio. EUR über Vorjahresniveau. Der Umsatz konnte ebenfalls leicht auf 4.599 Mio. EUR gesteigert werden. Beim operativen EBITDA (inklusive Währungs- und Akquisitionseffekten) erzielte der Konzern 621 Mio. EUR und lag damit über dem Vorjahresniveau. Die entsprechende Marge stieg auf 13,5 Prozent. Beim Cash-Flow-Treiber vor Einmaleffekten hat das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr mit 10,3 Prozent vom Umsatz den Vorjahreswert ebenfalls übertroffen.

„Dank des herausragenden Einsatzes unserer Mitarbeiter haben wir im Geschäftsjahr 2015 nicht nur eine umfangreiche Umstrukturierung des gesamten Konzerns auf den Weg gebracht, sondern uns auch in einem immer anspruchsvolleren Marktumfeld erfolgreich behauptet. Zusätzlich haben wir im abgelaufenen Jahr vier Akquisitionen mit einem jährlichen Umsatzvolumen von insgesamt mehr als 120 Mio. realisiert“, erklärte Jürg Oleas, Vorstandsvorsitzender von GEA. „Um GEA für die Zukunft zu rüsten, haben wir eine große Anzahl an Maßnahmen im Rahmen unseres Programms „Fit for 2020“ eingeleitet, das sich auch wie geplant entwickelt. Der Transfer administrativer Aufgaben in Shared Service Center-Standorte in Osteuropa und Ostasien hat begonnen. Ferner haben wir mit den Arbeitnehmervertretungen in allen wesentlichen Ländern inklusive Deutschland und Frankreich die nötigen Vereinbarungen geschlossen, um die Kapazitätsanpassungen umsetzen zu können. Auf dieser Basis haben wir bis Ende 2015 bereits über die Hälfte des bis 2017 geplanten Personalabbaus vollzogen.“

Für das laufende Geschäftsjahr 2016 strebt GEA unter der Voraussetzung, dass es zu keiner weiteren Abschwächung des Weltwirtschaftswachstums und keinen wesentlichen Währungskursveränderungen kommt, ferner vor neuen Akquisitionen und Einmaleffekten in 2016, ein moderates Umsatzwachstum, einen operativen EBITDA zwischen 645 und 715 Mio. EUR sowie eine operative Cash-Flow-Treiber-Marge zwischen 10,0 und 11,0 Prozent an. Diese Prognose beinhaltet auch alle aus dem Konzernumbau realisierten Einsparungen.

Alle Zahlen des Geschäftsjahres 2015 sind vorläufig und daher noch nicht testiert. Die Jahresabschlüsse des GEA Konzerns und der GEA Group Aktiengesellschaft müssen nach Aufstellung durch den Vorstand Anfang März noch vom Aufsichtsrat gebilligt werden. Der Geschäftsbericht mit dem testierten Konzernabschluss wird am 10. März 2016 auf der Internetseite der GEA veröffentlicht.

Vorläufige IFRS-Kennzahlen

(in Mio. EUR)  2015 2014 Veränderung in %
Auftragseingang 4.590,1 4.519,6 1,6
Umsatz 4.599,3 4.515,7 1,9
Operatives EBITDA1 621,0 590,7 5,1
in % vom Umsatz 13,5 13,1 -
Operatives EBIT1 538,8 513,5 4,9
in % vom Umsatz 11,7 11,4 -
EBIT 309,4 439,9 -29,6
Operative Cash-Flow-Treiber-Marge2
10,3 10,1 -
ROCE in % (Goodwill teilweise angepasst)3
14,6 22,6 -
Mitarbeiter (Mitarbeiteräquivalente zum Stichtag) 17.533 18.243 -3,9
1) vor Effekten aus Kaufpreisallokationen und Einmaleffekten  2) Cash-Flow-Treiber = EBITDA - Sachinvestitionen - Veränderung Working Capital (Durchschnitt der letzten 12 Monate) 3)  Capital Employed ohne Goodwill von rund 800 Mio. EUR aus dem Erwerb der ehemaligen GEA AG durch die ehemalige Metallgesellschaft AG im Jahr 1999 (Durchschnitt der letzten 12 Monate)
Zurück