Düsseldorf

Düsseldorf, 30. Juli 2013 – Der Düsseldorfer Maschinenbaukonzern GEA hat seinen Auftragseingang im zweiten Quartal 2013 gegenüber dem Vorjahr trotz gegenläufiger Währungseffekte um 12,3 Prozent auf 1.574,0 Mio. EUR gesteigert. Dieser Anstieg resultiert insbesondere aus intensiveren Vertriebsaktivitäten sowie der starken Marktposition des Unternehmens in seinen anspruchsvollen Endmärkten. Im ersten Halbjahr verbesserte sich der Auftragseingang um 2,6 Prozent auf 3.021,1 Mio. EUR. In diesem Zeitraum legte der Nahrungsmittel- und Getränkebereich dank verschiedener Großaufträge deutlich um 11 Prozent zu und erhöhte seinen Anteil am Auftragseingang der GEA auf nunmehr fast 59 Prozent. Der Umsatz stieg im zweiten Quartal 2013 um 3,6 Prozent auf 1.441,9 Mio. EUR und im ersten Halbjahr um 0,7 Prozent auf 2.674,7 Mio. EUR Im ersten Halbjahr 2013 erhöhte sich das operative EBITDA des Konzerns, also bereinigt um Effekte aus Kaufpreisallokationen und bezogen auf das Jahr 2012 zusätzlich um Einmaleffekte im Segment GEA Food Solutions, um 1,4 Prozent auf 250,7 Mio. EUR. Die entsprechende EBITDA-Marge stieg damit auf 9,4 Prozent vom Umsatz. Das operative EBIT lag im Halbjahresvergleich mit 199,4 Mio. EUR um 1,1 Prozent über dem Vorjahreswert. Die operative EBIT-Marge verbesserte sich von 7,4 Prozent auf 7,5 Prozent vom Umsatz. Das Konzernergebnis stieg im ersten Halbjahr um 37,2 Prozent auf 116,2 Mio. EUR. Damit konnte das Ergebnis je Aktie auf 0,60 EUR nach 0,46 EUR im vergleichbaren Vorjahreszeitraum verbessert werden. Dabei ist zu beachten, dass das Ergebnis je Aktie aufgrund der Abwicklung des Spruchverfahrens und der daraus folgenden Erhöhung der durchschnittlichen Anzahl der GEA Aktien seit Juli 2012 um 4,7 Prozent zusätzlich verwässert wurde. „Unsere Nettoverschuldung konnten wir im Vergleich zum 30. Juni 2012 durch striktes Liquiditätsmanagement um 150 Mio. EUR auf 580,4 Mio. EUR abbauen – und das ungeachtet der Mittelabflüsse in Höhe von rund 160 Mio. EUR für Dividende, Akquisitionen und Altlasten im Bereich der nicht fortgeführten Geschäftsbereiche. GEA hat es also in den letzten zwölf Monaten geschafft, mehr als die Hälfte des EBITDA in Liquidität umzuwandeln”, so Jürg Oleas, Vorstandsvorsitzender der GEA Group Aktiengesellschaft. Ohne Berücksichtigung der Kosten für das Strategie- und Portfolioprojekt im niedrigen zweistelligen Millionenbereich bestätigte die GEA den bisher gegebenen Ausblick auf die Geschäftsentwicklung 2013.  

GEA Group: Key IFRS figures

Tabelle_EN2013.07.30
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