Das Finanzmanagement des Konzerns umfasst das Liquiditätsmanagement, die Konzernfinanzierung sowie das Management von Zins- und Währungsrisiken.

Dabei ist das in der GEA Group Aktiengesellschaft beheimatete zentrale Finanzmanagement von GEA dafür zuständig, Finanzierungskosten weitestmöglich zu reduzieren, Anlagezinsen zu optimieren, Kontrahentenrisiken zu minimieren, Größenvorteile zu nutzen, Zins- und Wechselkursrisiken bestmöglich abzusichern und die Einhaltung von Kreditauflagen zu gewährleisten. Die Finanzierungsstrategie von GEA verfolgt das Ziel, nicht nur jederzeit die fälligen Zahlungsverpflichtungen erfüllen zu können, sondern darüber hinaus neben einer strategischen Kassenposition auch stets über ausreichende Liquiditätsreserven in Form von Kreditlinien zu verfügen. Bei der zentralen Liquiditätsanlage stehen Kapitalerhalt und Risikoreduzierung durch Diversifizierung der Geldanlagen im Vordergrund. Zur Optimierung der Kapitalkosten wird die Kapitalstruktur regelmäßig auf der Basis verschiedener Finanzkennzahlen überwacht. Wichtige Kennzahlen sind in diesem Zusammenhang die Eigenkapitalquote und das Verhältnis der Nettoverschuldung zum Eigenkapital (Gearing).

(in T EUR) Fälligkeit 31.12.2016 zugesagt 31.12.2016  beansprucht 31.12.2015 zugesagt 31.12.2015 beansprucht
GEA Anleihe April 2016 - - 274.739 274.739
Europäische Investitionsbank
Juli 2017 50.000 50.000 50.000 50.000
Schuldscheindarlehen
September 2017 90.000 90.000 90.000 90.000
Syndizierte Kreditlinie („Club Deal”)
August 2021 650.000 650.000 -
Sonstige (bilaterale) Barkreditlinien inklusive Zinsabgrenzung maximal 1 Jahr bzw.„bis auf Weiteres“ 65.664 6.496 134.611 14.391
Summe 855.664
146.496
1.199.350
429.130