Pharmazeutische Pelletverarbeitung

Pellets bieten im Vergleich zu herkömmlichen Tabletten zahlreiche Zusatzfunktionen. GEA bietet eine umfassende Auswahl an Pelletierungsprozessen und kann Sie bei der Wahl des Verfahrens, das Ihre Anforderungen am besten erfüllt, unterstützen.

Pelletierung

Zu unseren Pelletierungslösungen zählen Extrusion und Rondierung, Powder- und Liquid-Layering sowie die Pelletierung mittels Schmelz- und Nassgranulation.

Prozess- und Produktentwicklung

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Mit maximalem Engagement in der Prozessentwicklung bieten die Pharmazeutischen Technologiezentren in Belgien, Dänemark, Schweiz, Großbritannien, Singapur, China und den USA einen globalen technischen Kundendienst und Know-How für die Life-Science-Industrie. Unser erfahrenes Mitarbeiterteam kann Ihre Prozessentwicklung, Optimierung und den Transfer unterstützen und unsere hochmodernen Test- und Anwendungszentren sind in der Lage, Medikamente für klinische Studien herzustellen. Kunden können Maschinen und Geräte auch mieten, um im eigenen Hause Produktentwicklungsschritte und Prozessdurchführbarkeit zu testen.

Grundlagen der Pelletierung

Nica Integrated Web


Pelletierung durch Liquid-Layering:
Alle multifunktionalen PRECISION-COATER(tm) und Top-Spray Coating-Systeme können eingesetzt werden, um durch das Aufsprühen von Wirkstoff auf einen Starterkern aus Inertmaterial Pellets herzustellen. Hochwertige Nonpareil-Starterpellets werden mit einer Lösung oder Suspension des Wirkstoffs besprüht und gleichzeitig getrocknet.

Powder-Layering von Pellets: Wenn der Wirkstoff in Pulverform vorliegt, kann die Pelletierung durch gleichzeitiges Besprühen der Starterpellets mit dem Wirkstoffpulver und einer Binderflüssigkeit erfolgen. Die beschichteten Pellets werden anschließend getrocknet.

Pelletierung mittels Schmelzgranulation: Die Schmelzpelletierung kann mit dem PMA(tm) Pellet-Prozessor oder dem ULTIMAPRO(tm) Ein-Topf- Prozessor durchgeführt werden. Wirkstoff- und Binderpulver werden vermischt und auf eine Temperatur oberhalb des Binder-Schmelzpunkts erhitzt. Granulation und Pelletierung erfolgen dann in einem Arbeitsgang.

Das ist ein sehr schneller, reiner Ein-Topf-Prozess, bei dem ein beheizter Doppelmantel oder optional Mikrowellenenergie zum Schmelzen der Pulver eingesetzt wird. Spezielle Polymerbeschichtungen zur Minimierung der Anhaftens sind ebenfalls verfügbar. Anwendungen umfassen die Formung von Pellets mit 0,5 - 2,0 mm Durchmesser in Chargengrößen bis zu 150 kg. Durch die Wahl eines geeigneten Bindermaterials lassen sich Depotformen ohne zusätzliches Coating entwickeln.

Pelletierung mittels Nassgranulation: Der Wirkstoff wird mit mikrokristalliner Zellulose (5-30%) vermischt und das Gemisch mit Wasser oder einem organischen Lösungsmittel granuliert. Während dieses Vorgangs wird das Granulat verdichtet und rondiert. Dieser Arbeitsgang kann mit dem PMA(tm) Pellet Prozessor oder dem ULTIMAPRO(tm) Prozessor durchgeführt werden.

Auch hierfür sind spezielle Polymerbeschichtungen verfügbar, die das Anhaften minimieren, und speziell geformte Laufräder sorgen für eine optimale Pelletqualität. Extrem runde Pellets (mit 0,5 - 2,0 mm Durchmesser) können mit Chargenkapazitäten von bis zu 150 kg hergestellt werden.

Extrusion und Rondierung: Das NICA(tm) Pelletiersystem ist eine schlüsselfertige Pellet-Herstellungsanlage, bei der ein Mischer/Granulator, Extruder und Rondierer in einem einzigen integrierten Prozess kombiniert sind. Das nasse Pulver durchläuft im kontinuierlichen Betrieb einen Radialextruder mit niedrigen Scherkräften; das Extrudat wird im Rondierer zerkleinert und in Pellets geformt.

Der Prozess ist schnell, robust, kontinuierlich und lässt sich leicht aufwärts skalieren. Es sind Standalone-Einheiten und voll integrierte Systeme verfügbar. Es können sehr große Arzneimittelmengen verarbeitet werden, eine Integration mit vor- und nachgeschalteten Maschinen ist ebenfalls möglich. Vorhersagbare Pelletgrößen von 0,5 - 3,0 mm können mit Ausstoßleistungen von bis zu 300 kg/h erzielt werden.