Aufbereitung von öl- und wasserhaltigen Schlämmen

Öl- und wasserhaltige Schlämme entstehen an Bord von Schiffen durch zahlreiche Vorgänge und Prozesse, wie durch das Absetzen von Feststoffen in Tanks oder Tankentwässerungen, aber auch durch Reinigungsvorgänge sowie Leckagen von Rückspülfiltern und Separatoren für die Treib- und Schmierölaufbereitung. Auch der Trend zur Verbrennung höherviskoser und hochdichter Treiböle sowie die Verwendung von Schweröl für mittelschnell laufende Dieselmotoren erhöhen den anfallenden Schlammanteil aus Treib- und Schmieröl.

Aufkommen von öl- und wasserhaltigen Schlämmen

Die Ansammlung dieser öl- und wasserhaltigen Schlämme stellt ein erhebliches Entsorgungsproblem dar. Zu den traditionellen Optionen für ihre Behandlung gehören das Verbrennen der Schlämme an Bord und die Entsorgung an Land. Die Verbrennung ist jedoch ein kostspieliger Vorgang, da die Schlämme zuerst durch Verdampfer entwässert und dann mit teurem Dieselöl vermischt werden müssen, um einen brennbaren Stoff zu erzeugen. Auch die Entsorgung an Land ist mit erheblichen Kosten verbunden, da der Schlamm zu einer kostenpflichtigen Mülldeponie befördert werden muss. 

Schlammvolumenreduktion um 95 % dank GEA SludgeMaster

Der SludgeMaster von GEA löst dieses Entsorgungsproblem. Das System nutzt einen speziell entwickelten Separator für die Entwässerungs- und Ölaufbereitungsprozesse, wodurch das Schlammvolumen um bis zu 95 Prozent verringert wird. Dies wiederum reduziert die anfallenden Entsorgungskosten erheblich. Gleichzeitig gewinnt das System das wertvolle Treiböl zurück und das Bilgewassersystem wird von Ölrückständen entlastet, wodurch der Schutz des Meeresökosystems gewährleistet wird.